Thomas Lösche
Stopp dreiundfünfzig führt uns nach Köln. Genauer: so weit an den Stadtrand, dass man es kaum glaubt – Porz-Langel, direkt am Rhein, auf der Seite, die für einen Kölner die falsche ist. Kein Trubel, kein Verkehr, nur der Strom vor der Tür.
Hier steht die Zur Tant, und sie steht hier lange. 1849 zum ersten Mal urkundlich als Gasthaus erwähnt, benannt nach der Wirtin, zu der man im Dorf einfach ging: „Wir gehen zur Tant.“ Seit 1976 ist daraus eine Genussadresse geworden und seit einem Jahrzehnt führt Thomas Lösche das Haus. Und er feiert heute Premiere auf der SeaFoodie-Tour. Willkommen in der SeaFoodie-Family!
Das Produkt: eine Forelle. Gesprenkelt bis in die Schwanzflosse, ein rosa schimmerndes Band über der Flanke, das Fleisch zieht kräftig ins Lachsfarbene. Der Fisch, den jeder zu kennen glaubt – und den kaum jemand in dieser Güte vor sich hat.
Ins Haus gebracht hat sie wie immer Zeelandia van Belzen. Diesmal wieder kein Gold aus dem Meer, sondern aus dem Süßwasser.
Thomas' Küche ist frankophil, und genau so ist die Forelle auch gekommen: ganz klassisch auf den Teller gebracht. Kein Effekt, kein Kunststück. Schaut selbst.


Das Produkt — Forelle
Oncorhynchus mykiss – Die Forelle mit dem rosa Band
Die Forelle ist der Klassiker unter den heimischen Süßwasserfischen, aufgewachsen in klaren, kühlen Gewässern. Woran man die Regenbogenforelle erkennt, sieht man auf den ersten Blick: Sie ist bis in die Schwanzflosse hinein gesprenkelt, und über der Flanke liegt ein rosa schimmerndes Band – daher ihr Name. Bei Tieren, die sich von Krebstieren ernähren, zieht das Fleisch kräftig ins Lachsfarbene, sonst bleibt es hell bis zartrosa. Ihr Fleisch ist mild, saftig und unkompliziert im besten Sinne – fest genug zum Braten, fein genug für die klassische Küche. Ob Müllerin Art, geräuchert oder gebeizt: ehrlicher Genuss mit Tradition. Der Fisch, den jeder zu kennen glaubt – und den kaum jemand in dieser Güte vor sich hat.