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+++ SEAFOODIE 2026 · Reiseziel Nr. 48 +++

Ramin Fallahi

Bonito
Landhotel Voshövel · Schermbeck

Stopp achtundvierzig führt an den Niederrhein, nach Schermbeck ins Landhotel Voshövel. Familiengeführt, mit zwei Restaurants unter einem Dach: die Lindenstube fürs Fine Dining und das Hauptrestaurant. Küche, Nachhaltigkeit und Design hängen hier alle am selben Faden.

Am Herd steht Ramin Fallahi, und auch er ist einer unserer Newcomer – Premiere für ihn auf der SeaFoodie-Tour. Willkommen in der Familie.

Dafür lag ein Bonito auf dem Pass. Und schon wieder ein Name, der in die Irre führt, vier Tage nach dem Kohlenfisch.

Denn „Echter Bonito“, das ist der Skipjack – der Fisch aus der Thunfischdose. Unser Bonito ist ein anderer: der Atlantische Bonito, auch Pelamide genannt, und in manchen Listen läuft er ausgerechnet als „Unechter Bonito“. Der Unechte ist also der, der frisch auf den Teller kommt. Man muss die Fischnamen nicht immer verstehen.

Er wird bis 90 Zentimeter lang und 11 Kilo schwer und zieht vom Mittelmeer bis hoch nach Norwegen – im Sommer verirrt er sich sogar in die Nordsee. Damit ist er Schermbeck deutlich näher, als man bei einem Thunfisch-Verwandten vermutet. Und wie alle aus dieser Familie duldet er keine Wartezeit: bei ihm zählt jede Stunde nach dem Fang.

Ins Haus gebracht hat ihn wie immer Zeelandia van Belzen – echtes „Gold aus dem Meer“.

Ramin hat ihn ganz seiner Handschrift entsprechend auf den Teller gebracht. Schaut selbst.

Ramin Fallahi
Ramin Fallahi · Landhotel Voshövel
Teller · Bonito
Der Teller · Bonito

Das Produkt — Bonito

Sarda sarda – Der Atlantische Bonito, auch Pelamide

Beim Bonito führt schon der Name in die Irre: Als „Echter Bonito“ gilt der Skipjack – jener Fisch, der als Thunfisch in der Dose landet. Der Atlantische Bonito dagegen, auch Pelamide genannt, läuft in manchen Listen ausgerechnet als „Unechter Bonito“. Der Unechte ist also der, der frisch auf den Teller kommt. Er wird bis zu 90 Zentimeter lang und 11 Kilo schwer und gehört zur Familie der Makrelen und Thunfische. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Mittelmeer bis hinauf nach Norwegen, im Sommer verirrt er sich sogar in die Nordsee – er ist damit deutlich näher an unseren Küsten, als man bei einem Thunfisch-Verwandten vermutet. Sein Fleisch ist fest, dunkel und kräftig im Geschmack, deutlich aromatischer als das der meisten weißfleischigen Fische. Wie alle aus dieser Familie duldet er keine Wartezeit: Bei ihm zählt jede Stunde nach dem Fang. Frisch verarbeitet ist er ein großartiges Produkt – roh, kurz gebraten oder gebeizt.

Video zur Station
📸 Sascha Perrone — EssBerichte  ·  🐟 by Zeelandia van Belzen
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